Mehr als 20 Jahre Erfahrung

Über 20.000 zufriedene Patienten

Kontinuierliche Fortbildung

Grauer Star

In der Augenarztpraxis Innenstadt beraten wir Sie gerne im Umgang mit einem Grauen Star. Die Augenlinse bündelt den Lichteinfall und wirft ihn punktgenau auf die Netzhaut. Im Laufe des Lebens verändert sich die Linse und trübt sich ein. Der Graue Star, auch Katarakt genannt, ist eine Alterserscheinung. Durch die Trübung der Linse, verliert sie an Brechkraft und wirft nur noch einen diffusen Lichtkegel auf die Netzhaut. 

Symptome

Sie haben den Eindruck wie durch einen Schleier oder ein Milchglas zu sehen? Ihre Augen werden immer lichtempfindlicher, die Sehschärfe lässt allgemein nach und insbesondere Kontraste und Farben können Sie nur noch schwach wahrnehmen? Dann könnte es sich um einen Grauer Star handeln. Kommen Sie zur Überprüfung gerne in unsere Praxis.
Die beschriebenen Symptome entstehen zumeist schleichend, zunächst kaum merkbar. Möglicherweise erst bei einem, dann bei dem anderen Auge.

Schleier

Kontrastarmes Sehen

Lichtempfindlichkeit

Ursache

Der Graue Star ist in den allermeisten Fällen die Folge eines natürlichen Alterungsprozesses und tritt zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr auf. So wie unsere Haut faltiger wird und die Haare ergrauen, trüben sich auch unsere Augenlinsen im Laufe der Jahre. All das ist die auf die Verlangsamung des Stoffwechsels zurückzuführen.

Angeborene Katarakte oder Katarakte als Folge von Augenverletzungen, Medikamentengabe (Cortison), Komplikationen bei Diabetes sind eher die Seltenheit.

Grauer Star - Das können wir für Sie tun:

Diagnostik

Den Grauen Star weisen wir völlig schmerzfrei und unkompliziert mit einer Spaltlampenuntersuchung durch ein Mikroskop nach. Wir blicken auf eine langjährige Erfahrung mit dieser Erkrankung zurück und versichern Ihnen, dass wir sorgfältig überprüfen, ob eine Star-Operation zum aktuellen Zeitpunkt bei Ihnen erforderlich ist.

Therapie

Der Graue Star kann nicht durch Medikamente oder Sehhilfen ausgeglichen werden. Unbehandelt kann der Graue Star allerdings zur Erblindung führen. Die einzig mögliche Therapie besteht in einer ambulanten, schmerzfreien Star-Operation. Die getrübte Linse wird während des Eingriffes durch eine klare, künstliche Linse ersetzt. Dieser unkomplizierte Routineeingriff ist nicht nur die häufigste Operation weltweit, sondern auch die sicherste bei einer Komplikationsrate unter 1% während und nach dem Eingriff. Wir wissen allerdings um die Sorgen und Ängste, die mit einem operativen Eingriff einhergehen. In unserer Praxis beraten wir Sie ausführlich und gehen mit Ihnen den Ablauf Schritt für Schritt durch. Der Eingriff erfolgt ambulant unter Tröpfchenbetäubung. Sie können bereits kurz nach dem Eingriff nach Hause begleitet werden. Wir kümmern uns um Sie von der Diagnostik bis zur Nachsorge.

Je nach Art der neuen, künstlichen Linse kann diese auch Fehlsichtigkeiten und Hornhautverkrümmungen ausgleichen. Wir beraten Sie gerne bei der Wahl der Linse, die zu Ihnen und Ihren Lebensumständen passt.

Linsenoperation

Ambulant

Risikoarm

Star-Operation (Katarakt-Operation)

Wir können Sie beruhigen: der unkomplizierte Routineeingriff ist die häufigste Operation weltweit und dabei äußerst komplikationsarm. Der Eingriff erfolgt ambulant und in örtlicher Betäubung.

Die einzig mögliche Therapie eines Grauen Stars besteht in einer Operation, bei der die eingetrübte Linse gegen eine transparente Kunstlinse ausgetauscht wird.


Im Rahmen der sogenannten "Phakoemulsifikation" führt der Augenchirurg durch einen nur ca. 2 bis 2,5 Millimeter breiten Schnitt das Operationsinstrument in das Auge ein.
Mittels Ultraschallwellen wird der trübe, harte Linsenkern zerkleinert, aufgelöst und abgesaugt.

Nun wird eine kleine gefaltete Kunstlinse in den leeren Kapselsack geschoben. Die Linse entfaltet und verankert sich von allein. Der für den Austausch der Linse notwendige Schnitt verschließt sich selbständig und muss nicht genäht werden.

Sind beide Augen betroffen, werden sie meist in zeitlichen Abständen von 1 bis 3 Monaten getrennt operiert, in der Regel zuerst das stärker betroffene.

Die Entfernung des Grauen Stars ist nicht nur die häufigste Operation – ca. 800.000 Mal im Jahr in Deutschland – sondern auch die sicherste. Die Komplikationsrate liegt unter 1%.

Die Auswahl Ihrer Linse

Im Rahmen der Staroperation wird Ihre alte, eingetrübte Linse durch eine Kunstlinse ersetzt. Das eröffnet für Sie eine deutliche Verbesserung Ihrer Lebensqualität. Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Linsen, die sich in Bezug auf Ihre Seheigenschaften deutlich unterscheiden.

Standardlinsen

Die Standardlinse ermöglicht scharfes Sehen im Nah- oder im Fernbereich, insofern keine Hornhautverkrümmung bei Ihnen vorliegt. Die meisten Patienten entscheiden sich für das scharfe Sehen in der Ferne und nutzen zum Lesen weiterhin eine Brille. Die Standardlinse wird von der Krankenkasse übernommen.

Premiumlinsen

Premiumlinsen können zusätzlich zum Ausgleich des Grauen Stars weitere Sehfehler wie eine bestehende Kurz-, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung korrigieren. Mit diesen Linsen ist es möglich, sowohl in der Ferne als auch in der Nähe scharf sehen zu können.

Premiumlinsen

Asphärische Linsen

„Asphärische Linsen“ führen zu deutlich stärkerer Kontrastwahrnehmung. Das macht sich insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen wie beim Autofahren in der Dämmerung bemerkbar.

Multifokal­linsen

„Multifokale Linsen“ ermöglichen die klare Sicht in nah und fern. Sie können auf eine Lesebrille verzichten. Der Effekt ist vergleichbar mit einer Gleitsichtbrille.

Torische Linsen

„Torische Linsen“ gleichen eine Hornhautverkrümmung aus. Aber auch diese Linse können Sie in unterschiedlichen Ausführungen haben. Entweder für einen Sehbereich – nah oder fern – oder für beide Bereiche.“